Immer mehr Radler, Wanderer und Naturfreunde genießen den satt-grünen Anblick der bis zu sieben Meter hohen „Spaliere“, an denen sich das „Grüne Gold“, der Hopfen, empor rankt. In dieser anmutig lieblichen Hügellandschaft gibt es eine Vielzahl von Naturschönheiten, historischen Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps, die es sich zu entdecken lohnt. Das „Hallertauer Land“ zwischen Ingolstadt, München und Regensburg bietet auch eine bodenständige Gastronomie zu vernünftigen Preisen. Höhepunkt der Hopfensaison sind in jedem Jahr die Monate August und September. Die Hopfenernte beginnt je nach Witterung um den 20. August herum. Schon Wochen vorher ist das Meer von Hopfenreben in den „Gärten“ zu bewundern. Die Vorfreude in der Bevölkerung ist alljährlich groß. Und wenn dann die Ernte los geht, gibt es bei einem echten Hallertauer kein Halten mehr, denn das alte Sprichwort sagt: „Wen der Hopfen einmal gekratzt hat, den lässt er nicht mehr los.“ In der Tat betört der Hopfen die Sinne: Man kann sich an den großen grünschimmernden Hopfenfeldern so richtig satt sehen, man kann die eigenwillige Form der Dolden tasten und man kann ihn zur Zeit der Hopfenernte riechen. Von den Bauernhöfen strömt der würzige Duft aus den Hopfendarren, der beim Trocknen entsteht. Das berühmte Aroma des Hallertauer Hopfens ist weltweit anerkannt und gefragt. Rund 500.000 Zentner des wichtigsten Bierrohstoffs werden hier jährlich geerntet, fast ein Drittel der gesamten Weltproduktion.